Lyellsyndrom und Sehbehinderung
Meine Grunderkrankung liegt nun schon über 45 Jahre zurück und ich überstand mittlerweile 59 Operationen. Doch jeder Tag in meinem Leben ist einfach lebenswert.

Ich kam als total gesundes Mädchen am 13. Juni 1963 zur Welt. Kurz nachdem ich zu laufen gelernt hatte, traten des öfteren eigenartige Anfälle - gefolgt von Ohnmacht - auf. Wenn dies passierte, schnappte mich Mama und hielt mich unter kaltes Fließwasser bis ich wieder nach Luft zu schnappen begann. Als ich in das Schulalter kam, meinte unser Hausarzt, dass man diese Anfällte noch von einem Facharzt abklären lassen sollte. Mein Schulweg führte immerhin eine gute halbe Stunde durch den Wald bis ins Dorf und das war angesichts dessen für mich zu gefährlich.

Wir wurden zu einem Neurologen nach Baden geschickt, der nach kurzer Untersuchung die Diagnose Epilepsie stellte! Es wurden sogleich mehrere Medikamente für eine zweimonatige Behandlung verschrieben. Unser Hausarzt bat meine Mutter um größte Vorsicht, denn er fand diese Arznei (am 30.04.1970, vom Facharzt verordnet; Petidion 2x1 Tab. und Prominal 0,1 abends) nicht in seinem Kodex.

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